Mit ‘debit system’ getaggte Artikel

Sicherheitstipps für den bargeldlosen Zahlungsverkehr

Montag, 07. November 2011

Wie schon im letzten Blog angekündigt solllten Händler und Kunden Ihre Sorgfaltspflicht wahrnehmen und folgende einfache Sicherheitsmaßnahmen beachten.

Sicherheit kann so einfach sein…

Sicherheit fängt im Kleinen an und kann so in großem Maße Schaden verhindern. Zu Ihrer Information deshalb hier unser kleiner Sicherheitsleitfaden für EC-Terminal-Inhaber und Nutzer:

Sicherheitstipps für Kunden:

1. Ihre PIN muss geheim bleiben. Bewahren Sie PIN und Giro-/ Kreditkarten niemals zusammen auf (auch nicht in den eigenen vier Wänden). Niemand hat die erlaubnis Ihre PIN von Ihnen zu erfragen. Auch nicht Mitarbeiter von Banken oder anderen Instituten.

2. Kontrollieren Sie Bankautomaten und Zahlungsterminals vor dem Einführen der Karte auf Manipulationen und Beschädigungen. Sind Teile locker oder fallen Ihnen Veränderungen an den Geräten auf? Wird der von Ihnen angeforderte Geldbetrag nicht ausgezahlt, obwohl der Bankautomat Ihnen dies angezeigt hat? Benachrichtigen Sie bei Verdacht unverzüglich das jeweilige Kreditinstitut.

3. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge. Fallen Ihnen hier ungewöhnliche Transaktionen auf? Zum Beispiel Abbuchungen an Orten (ausserhalb der SEPA-Region) an denen Sie sich zum angegebenen Zeitpunkt nicht aufgehalten haben? Informieren Sie unverzüglich Ihre Hausbank.

4. Bei Diebstahl oder Betrugsverdacht lassen Sie Ihre Karte unverzüglich sperren. Ab dem Zeitpunkt der Sperrung sind Sie als Karteninhaber von der Haftung befreit. Die jeweiligen Sperrnummern finden Sie hier.

Sicherheitstipps für Händler:

1. Prüfen Sie bei Lastschriftverfahren mit Unterschrift erst die Unterschrift bevor Sie dem Kunden die EC-Karte wieder aushändigen.

2. Vergleichen Sie stets den Belegausdruck Ihres EC-Terminals mit den Daten auf der Debit- oder Kreditkarte. Stimmen Name, Kartennummer und Verfallsdatum überein?

3. Lassen Sie das EC-Cash-Terminal niemals über längere Zeit unbeaufsichtigt und überprüfen Sie es regelmäßig auf Schäden oder manipulative Veränderungen.

4. Lassen nur befugtes Personal und berechtigte Techniker Einstellungen an Ihrem EC-Terminal vornehmen. Seriöse Anbieter nehmen Wartungstermine o.ä. nur nach vorheriger Absprache mit Ihnen wahr und können sich dementsprechend ausweisen. Im Zweifelsfall lassen Sie sich das jeweilige Auftragsformular zeigen und informieren sich telefonisch bei Ihrem Anbieter.

5. Benachrichtigen Sie nach Einbruch oder Einbruchsverdacht Polizei und Anbieter Ihres Terminalbestandes.

Bei Fragen zum Thema Sicherheit oder Meldung von verdächtigen Vorkommnissen wenden Sie sich bitte an Ihr Team der simplepay-Hotline.

Nächste Woche erfahren Sie in unserem Blog Näheres zu dem EMV-Sicherheitsstandard.

Neue simplepay-Blogserie: Was ist eigentlich…?

Montag, 12. September 2011

Heute: Maestro – Teil 1: Allgemeine Merkmale

Aus gegebenem Anlass möchten wir Ihnen an dieser Stelle in regelmäßigen Abständen Begriffe rund um den bargeldlosen Zahlungsverkehr näher erläutern. Heutiges Thema sind allgemeine Informationen über das MAESTRO-Zahlungsverfahren. In Teil zwei und drei werden dann Zahlungsablauf und -sicherheit eingehender behandelt.

Maestro ist ein internationales Debit-Online-Zahlungsverfahren, das die Infrastruktur von MasterCard nutzt. Das Maestro-Zeichen ist auch ein Akzeptanzmerkmal für internationale Debitkarten-Transaktionen am Geldautomaten und im Handel. Für die Zahlungen ist grundsätzlich die Eingabe der PIN erforderlich. Der Zahlungsbetrag ist für den Händler durch die kartenausgebenden Institute garantiert. Für die Zahlungsgarantie zahlt der ausländische Händler an das kartenausgebende Institut ein durch MasterCard festgelegtes Entgelt (Interchange).

Die Abwicklung der Maestro-Transaktionen im Handel ist vergleichbar mit dem nationalen electronic cash-System, trotzdem gibt es einige Besonderheiten. In einigen europäischen Ländern werden die Zahlungen noch mit Unterschrift (signature based) abgewickelt. Allerdings erfolgt sowohl bei den Transaktionen unter Eingabe der PIN (PIN-based) als auch bei den unterschriftbasierten Transaktionen (signature-based) mindestens die Abfrage der Sperrdatei.

Jedes Institut legt für die eigenen Karteninhaber fest, wie hoch das Bargeldverfügungslimit an Geldautomaten ist. Dieses Limit kann dem Karteninhaber auf Nachfrage bei dem kartenausgebenden Institut mitgeteilt werden. Zusätzlich legt das Geldautomat betreibende Institut ein Bargeldverfügungslimit an seinem Geldautomaten fest.

Weiterführende Infos.

Nächste Woche im zweiten Teil der Serie “Was ist eigentlich…?”: Weitere Merkmale und Ablauf der MAESTRO-Zahlung.

In Geschäften mit diesem Zeichen können Sie mit Maestro zahlen.

Geschäfte mit diesem Symbol akzeptieren Maestro

Electronic Cash – Was steht hinter EC?

Mittwoch, 24. März 2010

electronic cash logo

electronic cash und girocard logo


Wissen Sie, was genau hinter dem Begriff “EC” steht? Ja, es steht für ‘electronic cash’. Doch warum ist dieser Begriff soweit verbreitet und für was steht er eigentlich?

Das ‘electronic cash’ System ist ein Debit-POS-System in Euro, das von der deutschen Kreditwirtschaft betrieben wird. Das System ist seit 1991 in Betrieb. Es werden jählich ca. 1,5 Milliarden Transaktionen darüber abgewickelt.

Das alles und mehr, erfahren Sie unter www.electronic-cash.de.