Glossar: M

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Maestro - Maestro ist ein internationaler Debitkarten-Dienst von MasterCard International. Als Debitkarte wird dabei eine Kunststoffkarte bezeichnet, die einen direkten und unmittelbaren Zugriff auf das Guthaben bzw. den verfügbaren Kreditrahmen des Girokontos zulässt. In einigen Ländern ist es üblich, Karten der unterschiedlichen nationalen Debitkarten-Systeme zusätzlich mit Maestrokarten-Funktionalität auszustatten, zu erkennen am zusätzlichen Maestro-Logo auf der Karte. Bei Zahlungen im Ausland wird bei diesen kombinierten Karten statt des nationalen Systems das Maestro-Debitkarten-System verwendet. Ein Beispiel sind deutsche Electronic-Cash-Karten, die aus diesem Grund von den ausgebenden Kreditinstituten oft als EC/Maestro-Karten bezeichnet werden.
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Magnetkartenleser – im bargeldlosen Zahlungsverkehr Terminal genannt – siehe Terminal

Magnetstreifen - Ein Magnetstreifen ist ein Streifen, der mit einem magnetischen Metalloxid überzogen ist. Ein Magnetstreifen kommt üblicherweise auf der Rückseite einer Karte (z. B. Scheckkarte oder Kreditkarte) zur Anwendung, wenn zur Verarbeitung von Vorgängen mit dieser Karte deren Daten elektronisch durch einen Durchzugleser ausgelesen werden sollen. Üblich ist der Aufbau des Magnetstreifens nach der ISO-Norm 7810. Der Magnetstreifen verfügt über eine Speicherkapazität von ca. 1024 Bit auf drei Spuren. Die Spuren 1 und 2 sind nur für den Lesebetrieb spezifiziert, auf der Spur 3 können Daten, z.B. letzte Transaktion bei Kreditkarten, gelesen und geschrieben werden. Anders als allgemein angenommen wird, ist die PIN einer Scheckkarte nicht mehr auf dem Magnetstreifen gespeichert. Früher befand sich die PIN als Hash-Wert aus Kontonummer, Bankleitzahl, einer Kontofolgenummer und einem geheimen PIN derivation key auf der Karte, sodass die richtige PIN bei jeder Transaktion im Geldautomaten berechnet und mit der eingegebenen PIN verglichen wurde. Heute wird die PIN nicht mehr im Geldautomaten verglichen, sondern kryptografisch gesichert und bei jeder Transaktion zum verbundenen Rechenzentrum übertragen. Dort wird die PIN bzw. ihre Kontrolldaten geprüft. Dies geschieht u.a. mit Hilfe der o.g. PIN Derivation Keys oder genauer: PIN Verify Keys. Eine Prüfung im Geldautomaten, also offline und ohne Rechenzentrum, ist nicht mehr zulässig, da die PIN-Verify-Keys nicht mehr auf den Automaten gespeichert werden dürfen.

Mailorder - Der Versandhandel (oft auch als Mailorder bezeichnet) ist eine Art des Einzelhandels (Distanzhandels), bei dem die Produkte per Katalog, Prospekt, Internet, Fernsehen oder Vertreter angeboten werden. Die Bestellung der gewünschten Produkte kann mündlich (z. B. per Telefon oder Vertreter), schriftlich (z. B. per Brief oder Fax) oder online getätigt werden. Die anschließende Bezahlung kann per Kreditkarte, Nachnahme, Vorabüberweisung, Lastschrift oder auf Rechnung erfolgen. Die Bonität des Kunden kann das Versandunternehmen vorab bei bestimmten Auskunfteien erfragen (z. B. Schufa bei Privatkunden oder Creditreform bei gewerblichen Abnehmern)

Markenrechte - Das Markenrecht ist ein Bestandteil des Kennzeichenrechtes, das Bezeichnungen von Produkten im geschäftlichen Verkehr schützt. Das Kennzeichenrecht gehört seinerseits zum gewerblichen Rechtsschutz. Markenrechte können auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene bestehen. Dementsprechend gibt es nationale Marken, EU-Marken und IR-Marken. Um Markenrechte wirksam abzusichern, ist es daher im ersten Schritt erforderlich, den lokalen Wirkungsbereich des künftigen Markeninhabers festzustellen. Dabei kann es schon allein im Hinblick auf Aktivitäten im weltweit zugänglichen Internet sinnvoll sein, den Markenschutz über das eigene Land hinaus zu erstrecken. Im zweiten Schritt ist durch eine Markenrecherche in den einschlägigen Markenregistern der in Betracht kommenden Länder festzustellen, ob bereits ältere Rechte in dem betreffenden Land existieren, die einen neuen Markenschutz ausschließen. Falls dies nicht der Fall ist, muss im dritten Schritt die Marke auf die speziellen Bedürfnisse des künftigen Markeninhabers zugeschnitten werden. Hierbei geht es sowohl um die Auswahl und Gestaltung der Marke selbst als auch um deren korrekte Klassifizierung anhand der Klasseneinteilung der Waren und Dienstleistungen nach Nizzaer Klassifikation, damit der Markenanmelder in seinen künftigen Aktivitäten mit der Marke optimal abgesichert ist. Schließlich kann im letzten Schritt für die so ausgewählte Marke eine Markenanmeldung ausgearbeitet und prioritätswahrend bei dem betreffenden Markenamt hinterlegt werden. Mit erfolgreichem Abschluss des Registrierungsverfahrens erhält der Anmelder eine Markenurkunde. Nun muss noch die dreimonatige Widerspruchsfrist abgewartet werden, bevor die Marke formell bestandskräftig wird und im Geschäftsverkehr verwendet werden kann – das ®-Zeichen wird nun dem Markennamen angefügt.

MasterCard - MasterCard International ist, mit ca. 4000 Mitarbeitern, eine der beiden großen weltweiten Kreditkartenorganisationen. MasterCard International vergibt Lizenzen an Banken in aller Welt für die Ausgabe ihrer Karten (Issuing-Lizenzen) und für die Abrechnung von Vertragsunternehmen (Acquiring-Lizenzen). Das Produktportfolio von MasterCard International umfasst die Kreditkarte MasterCard (in Europa in der Zeit von 1964 bis 2003 als Eurocard ausgegeben), die Debitkarten Maestro (vor allem in Europa), Debit MasterCard/MasterMoney (nur USA) und MasterCard electronic (vor allem in Osteuropa und Asien), sowie die Bargeldbezugskarte Cirrus. Für Zahlungen im Internet gibt es die sichere Zahlungsform MasterCard SecureCode. MasterCard ist gemeinsam mit Europay International (Eurocard) und Visa einer der Gründer der EMV-Spezifikation für Kreditkarten mit Chip. 1951 brachte die Franklin Bank in New York die erste MasterCard heraus. Heute kann man bei 35 Millionen Akzeptanzstellen in mehr als 210 Ländern rund um den Globus mit MasterCard zahlen. 2008 ist MasterCard hinter American Express die zweit-wertvollste Kreditkarten-Marke der Welt. Mit 7 Milliarden US-Dollar liegt Mastercard auf Platz 99 der wertvollsten Marken der Welt. Konkurrent American Express liegt mit 24,8 Milliarden US-Dollar auf Platz 20. Visa wird nicht unter den 100 wertvollsten Marken der Welt geführt.
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Messeterminal
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Miete - Miete (in Österreich, der Schweiz und früher auch in Deutschland Mietzins) ist die Gegenleistung, die der Mieter dem Vermieter auf Grund des Mietvertrages, bei Genossenschaften auch Dauernutzungsvertrag genannt, für die Überlassung der so genannten Mietsache schuldet.
Selbstverständlich bietet Ihnen simplepay Mietverträge für Ihre Zahlungsterminals an. Kurze Laufzeiten, günstige Konditionen – das ist simplepay.

Mietzeit – abzuleiten aus Miete.

Mindestumsatz - Der Mindestumsatz beschreibt, zum Beispiel in der Telekommunikationsbranche, einen genau bezifferten Umsatz, der in einem definierten Zeitraum seitens des Kunden wenigstens erreicht werden muss. Dieser Betrag ist dann - neben einer eventuell ebenfalls anfallenden Grundgebühr - an den Anbieter zu entrichten und zwar unabhängig davon, ob der Mindestumsatzbetrag vollständig, teilweise oder gar nicht umgesetzt wurde. Im Telekommunikationsbereich gibt es den Spezialfall des Mindestgesprächsumsatzes (MGU), bei dem ein gewisser Umsatz durch gewöhnliche Sprachtelefonie erreicht werden muss. Umsätze, die durch andere Dienstleistungen erreicht werden, zählen nicht dazu. Erreicht man also den Mindestumsatz durch andere Dienste wie beispielsweise Kurznachrichten, ist der Fehlbetrag auf den Mindestgesprächsumsatz zusätzlich zu zahlen. Neben den Verträgen der Telekommunikationsbranche ist diese Form des Nutzungsvertrags auch bei anderen Dauerverträgen, so z. B. bei Abonnements, Download und Franchising verbreitet. Mit dem Mindestumsatz vergleichbar ist der Mindestverzehr, der oftmals beim Besuch von Diskotheken und Bars fällig wird. Dabei wird vom Gast ebenfalls ein Mindestumsatz beim Getränkekonsum erwartet und, auch wenn ein solcher Verzehr nicht erfolgt, dennoch berechnet.

Mobil - Mobilität (lat. mobilitas, Beweglichkeit) bezeichnet allgemein die Beweglichkeit oder Bewegung, wobei der gemeinte Begriff meist mithilfe eines weiteren Merkmals genauer bestimmt wird. Mobile EC Cash Terminals zeichnen sich durch ein höchstes Maß an Flexibilität aus. Sie können Ihr mobiles Zahlungsterminal überall wo ein Telekommunikationsnetz erreichbar ist, einsetzen. Egal ob auf Messen, externe Veranstaltungen usw. – Sie können Ihren Kunden das bargeldlose Bezahlen somit überall anbieten.
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