1. electronic cash
Hier wird die Zahlung durch Eingabe der persönlichen Geheimzahl (PIN=Personal Identification Number) legitimiert.
Das Terminal des Händlers baut über verschiedene Anschlussarten eine Verbindung zum Netzbetreiber auf,
der bei der entsprechenden Autorisierungszentrale der zuständigen Bank den Betrag anfragt und die (verschlüsselt mit übermittelte) PIN überprüfen läßt. Mit dem Ergebnis „Zahlung erfolgt“ ist dem Händler dann seine Zahlung bei rechtzeitiger Einreichung garantiert.

2. electronic cash Chip / ec-cash offline
Der Zahlungsvorgang läuft ähnlich wie beim normalen electronic cash ab. Hier wird ausschließlich der Chip genutzt.
Ist noch genügend Limit auf der Karte gespeichert ,wird die Transaktion nur zwischen Karte und Terminal abgewickelt. Telefonkosten fallen also nicht an. Diese Version verbindet die Vorteile der ec-cash Zahlungsgarantie mit den entfallenden oder verringerten Kommunikationskosten des Händlers.

3. ELV / elektronisches Lastschriftverfahren
Bei diesem Verfahren wird aus den Bankdaten des Magnetstreifens die Bankleitzahl und die Kontonummer ausgelesen und eine ganz normale Lastschrift mit Einzugsermächtigung (die der Kunde mit seiner Unterschrift erteilt) erzeugt.
Hierbei spart der Händler zwar Systemkosten, bleibt aber auf dem Betrugsrisiko und dem Zahlungsausfall-Risiko sitzen, da unbemerkt auch gesperrte und gestohlene Karten eingesetzt werden können. Auch hier kann der Kunde oder die bezogene Bank die Lastschrift zurückgeben. Hier sind die Zahlungsausfälle in den letzten Jahren stetig gestiegen.

4. GeldKarte
Hier erfolgt die Zahlung aus einer vorher aufgeladenen elektronischen GeldBörse.
Die Legitimation erfolgt rein über den Besitz der Karte, PIN oder Unterschrift werden nicht benötigt, was die Zahlung beschleunigt und den Einsatz  in Automaten erleichtert. Der Händler hat hier wieder ein Autorisierungsentgelt zu zahlen, erhält dafür aber auch die Zahlungsgarantie.

5. Maestro
Maestro funktioniert im Prinzip wie electronic cash, nur kommen hier ausländische ec- oder Bank-Karten zum Einsatz, die für grenzüberschreitende Zahlungen zugelassen sind und das Maestro-Logo tragen.
Einen Teil des Umsatzbetrags (das sogenannte Disagio) wird als Provision einbehalten.

6. VPAY
VPAY ist das neue Branding der VisaCard auf Basis der Debitkarten. Funktioniert auf der gleichen Basis wie Maestro.

7. Kreditkarten
Bei Kreditkarten kauft die Händlerbank (der Acquirer) dem Händler seine Forderung gegenüber dem Kunden ab und behält dafür einen Teil des Umsatzbetrags (das sogenannte Disagio) als Provision ein.

Alle genannten Verfahren sind Teil des Angebotes von simplepay.

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