Simplepay-Blogserie: Was ist eigentlich…?

Maestro – Teil 2:

Weitere Merkmale und Zahlungsablauf

Im zweiten Teil der Serie „Was ist eigentlich…MAESTRO?“ stellen wir Ihnen kurz weitere Merkmale vor und umreissen grob den Ablauf einer Maestro-Zahlung.

Die Authentifizierung des Kunden erfolgt in der Regel durch die Eingabe der PIN, in einigen seltenen Fällen aber auch noch durch Unterschrift. Bei PIN-Transaktionen findet eine Online-Autorisierung durch das kartenausgebenden Institut statt.

Eine Abfrage der Sperrdatei erfolgt immer, wogegen eine Limitprüfung des Kundenkontos nur bei PIN-basierten-Transaktionen möglich ist.

Die Zahlungsgarantie ist durch das kartenausgebendes Kreditinstitut gegeben, eine Rückgabe der Lastschrift jedoch nicht möglich.

Der Ablauf einer Maestro-Transaktion lässt sich zusammenfassend in folgende Punkte aufteilen:

  1. Die Karte des Kunden wird durch den Kartenleser eines ausländischen Terminals gezogen.
  2. Die Authentifizierung erfolgt durch Eingabe der PIN (oder die Angabe der Unterschrift).
  3. Der ausländische Netzbetreiber leitet die Autorisierungsanfrage über den ausländischen Acquirer und MasterCard an die einzelnen nationalen Prozessoren der einzelnen Institute.
  4. Nun erfolgt die Weiterleitung an die Kopfstellen der Institutsgruppen und von dort aus an die Autorisierungssysteme der Institute.
  5. Der Kunde erhält bei einer positiven Autorisierung seiner angegebenen Daten die Ware und eine Quittung der Transaktion.
  6. Der Händler macht einen Kassenabschluss im Terminal und veranlasst dadurch das internationale Clearing über Acquirer und Prozessoren.

Nächste Woche geht es dann um die Sicherheitsverfahren bei der MAESTRO-Zahlung.

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