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EU-Parlament will die Gebühren für Kartenzahlungen begrenzen

Freitag, 09. Mai 2014

Für Girokarten-Zahlungen müssen Händler Gebühren an die Bank bezahlen. Bisher war das ein einheitlicher Betrag. Das soll sich jetzt ändern. Speziell für kleinere Händler mit niedrigen Warenpreisen könnte das Bezahlen per EC-Karte nun günstiger werden.

Das EU-Parlament hat Anfang April beschlossen, die Gebühren für Kartenzahlungen zu begrenzen. Bei den so genannten Interchange Fees (Deutsch: Interbankenentgelte) handelt es sich um Gebühren, die bei Kartenzahlungen entstehen. Mit der Deckelung dieser Kartengebühren auf 0,3 Prozent des Kaufpreises für Kreditkarten und 7 Cent bzw. 0,2 Prozent des Transaktionswertes für Debitkarten (abhängig davon, welcher Betrag niedriger ist) will die EU besonders den Einzelhändlern einen Gefallen tun.