Zahlen per Smartphone statt EC-Terminal? Nicht ohne Risiken

Ihr Datenschutz ist bei Simplepay EC-Terminals  gewährleistet

Ihr Datenschutz ist bei Simplepay EC-Terminals gewährleistet

Bereits in einem früheren Artikel haben wir die mobilen Adapter, die als Alternative zu EC-Terminals eingeführt wurden, vorgestellt. Diese Smartphone-Adapter sind vor allem auf Kleinunternehmer und Selbstständige ausgerichtet werden. Doch wie funktionieren diese Geräte wirklich? Man muss sich auf den Webseiten der Anbieter registrieren. Nötige Angaben sind: Email, Adresse, Firmierung, und Bankdaten, da die einfache Bestätigung der Email per Link anscheinend nicht reicht. Weiter muss man entweder eine 1€ Überweisungen vornehmen, die einem nach der Verifizierung zurück erstattet werden, um seine angegebenes Bankkonto zu verifizieren, oder man muss eine Kopie seines Ausweises und des Gewerbenachweises via Post an den Anbieter senden. Bei einigen Anbietern (z.B. Streetpay) können 15€ Pfand anfallen, die in der Folge mit den Transaktionsgebühren verrechnet werden, bzw. bei Rücksendung des Gerätes zurückerstattet werden.

Eine neue andere Zahlungsmethode ist das Bezahlen per Smartphone. Der Nutzer wählt aus allen Anbietern ein Bezahlsystem aus, installiert dieses auf seinem Smartphone und hinterlegt seine persönlichen Kontodaten. Statt Bargeld zückt der Käufer dann sein Handy an der Kasse. Das scheint unkompliziert zu sein, allerdings bevorzugt die Mehrheit es nach wie vor, per EC-Karten oder in Bar zu bezahlen, da es bei dieser Technik (meist mit NFC, Bluetooth oder QR-Code realisiert) oft zu Verzögerungen an der Kasse kommt.

Laut einer globalen Umfrage zu Spar- und Investmentstrategien von Nielsen, ein Anbieter von Informationen und Erkenntnissen zum Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern, würden 55 Prozent der Deutschen in einem Geschäft nicht mit ihrem Smartphone oder Tablet zahlen, und nur 26 Prozent der Befragten können sich vorstellen, ihr Smartphone für diese Zwecke zu nutzen. Nur die Franzosen sind noch zurückhaltender bei neuartigen Bezahlsystemen als die Deutschen. Sie lehnen es sogar zu 62 Prozent ab, mit ihrem Smartphone oder Tablet zu bezahlen.

EC-Terminals haben große Vorteile beim Thema Datensicherheit

Die Ursache des Problems liegt in der Datensicherheit. Es besteht immer wieder ein Mißtrauen und der Glaube, dass es für Smartphones schon Überwachungsprogramme gibt, die den PIN und andere Daten auf dem Smartphone aufzeichnen können. Hackern sind hier viele Möglichkeiten geboten. Von daher ist ein EC-Terminal eine sicherere Methode, da ein EC-Terminal nur mit dem Transaktionsservern der Banken, und nicht mit dem freien Internet, verbunden ist.

Ingo Schier, Geschäftsführer von Nielsen Deutschland, kann jedoch die Zurückhaltung der Deutschen verstehen: „Obwohl die Software leicht zu bedienen ist, ist es nicht einfach, in der Fülle der Programme verschiedener Hersteller die passende App auszuwählen. Die Nutzer müssen entscheiden, wem sie ihre Kontodaten anvertrauen und zudem wissen, ob das Programm mit den eingesetzten Systemen der Händler, bei denen sie einkaufen, kompatibel ist.“
Laut Schier ist die Zahlungsbereitschaft mit mobilen Anwendungen im Vergleich zu anderen Ländern ist wegen der Angst vor Datenmissbrauch in Deutschland sehr gering. Dazu kommt auch, dass es kein standardisiertes Bezahlsystem gibt: „Banken, Kreditkarteninstitute und Telekommunikationsanbieter offerieren Lösungen, die jedoch nicht universell einsetzbar sind. Dies erschwert einerseits die Etablierung von Mobile Payment im Handel und beeinträchtigt andererseits die Akzeptanz der Verbraucher.“.

Abschließend, kann man festhalten, dass die bereits bestehenden EC-Terminals von Simplepay im Vergleich zu den mobilen Zahlungsadaptern sinnvoller sind und für eine größere Bandbreite von Zielgruppen geeignet sind, vor allem was die Sicherheit beim Datenschutz betrifft.

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