MasterCard setzt auf Bezahlung per Selfie

shutterstock_294068531PIN-Eingabe war gestern- MasterCard, einer der weltweit größten Kreditkartenanbieter, führt ein neues Verfahren zur Erhöhung der Zahlungsicherheit ein: die Bezahlung per Selfie. Anstatt der Eingabe eines Passworts an der Ladenkasse können Kunden, Smartphone sei dank, schnell ein Bild von sich knipsen, um sich als rechtmäßigen Besitzer der EC- oder Kreditkarte auszuweisen.

Wichtige Voraussetzung: Der Kartenbesitzer muss dabei blinzeln, um zu verhindern, dass einfach nur ein Foto vorgehalten wird. Um diese Zahlart nutzen zu können, muss in einer speziellen MasterCard-App ein Foto hinterlegt werden, welches durch eine Software bei jeder Zahlung mit dem Selfie abgeglichen wird.

In Großbritannien gestartet, sollen sich Mitte 2016 auch deutsche MasterCard-Kunden mit dem digitalen Selbstportrait authentifizieren können. In 15 Ländern soll die Zahlmethode zum Einsatz kommen und Missbrauch nachhaltig bekämpfen. MasterCard reiht sich somit in eine Bewegung aus Banken und Zahlungsdienstleistern ein, die sich für einen passwortfreien bargeldlosen Zahlungsverkehr einsetzen. Bei der Deutschen Bank ist beispielsweise die Überweisung per Fingerabdruck bereits eingeführt worden.

Ob sich die Bezahlung per Selfie wirklich durchsetzen kann und Kunden mehrheitlich überzeugt, bleibt allerdings abzuwarten. Das Bezahlsystem soll erst in der zweiten Jahreshälfte 2016 weltweit eingeführt werden.

 

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