Instant Payment – die Revolution des Zahlungsverkehrs


Echtzeitzahlungen – ist das möglich? In unserem postmodernen Zeitalter spielt die Realitätsnähe bei Innovationen und somit die Frage, ob etwas realisierbar oder sogar möglich ist, schon lange keine Rolle mehr. Inzwischen sollte jedem Menschen mehr als nur klar sein, dass wir uns unsere Grenzen und den Kurs unserer Entwicklung selber setzen, und das gilt auch für Echtzeitzahlungen.

Mobile-Payment-Services – von 44% der Kunden regelmäßig mit Smartphone und Tablet verwendet

Anfang des kommenden Jahres startet die Testphase des European Payment Council(EPC) für ein Standard-Schema für Instant-Payments, im Rahmen von Sepa (Single Euro Payments Area). 
Geplant ist, das neue Zahlverfahren bis November 2017 vollständig auf dem Markt zu etablieren und zu implementieren, sodass es von da an als  eine sichere, positive und effiziente Zahlungsmethode mitgenutzt werden kann.
Besonders auffällig ist, dass es sich sowohl beim Instant Payment Service als auch bei Dienstleistungen von Drittanbietern, die im BitCoin-Segment vertreten sind, um ähnliche Fundamente zu handeln scheint. Diese verwandten Konzepte, aus denen zunächst das BitCoin-Geschäft und jetzt der Instant-Payment-Dienst resultieren, stellen die Grundlage für mobile Zahlungstechnologien, die den Umgang mit Geld und Zahlungen nicht nur schneller, sondern auch sicherer gestalten und langfristig verbessern sollen.

 

Innovationen, die mit dem Instant-Payment-Dienst einhergehen

Wie genau muss man sich das vorstellen? Schneller heißt nicht einfach nur schneller, wenn von Instant-Payment die Rede ist, geht es um Zahlungen, die europaweit sofort bei Zahlungsempfänger und Zahler verbucht werden. Dieser Fortschritt ermöglicht es nun jedem, im Netz zu zahlen – und zwar in Echtzeit.

Zudem profitieren Sie gleichermaßen als Unternehmen und Privatperson davon,dass Sie Ihre aktuellen Kontostände jederzeit im Blick haben. Das Instant-Payment ermöglicht außerdem effizienteres Planen von Tagesdisposition bei Zahlungsströmen.
Onlineshops kommen auch auf ihre Kosten, denn durch das Verfahren lassen sich Prozesse bei Zahlungsvorgängen im Internet beschleunigen.

Da auch die Instant-Payment-Zahlungen, brav dem Vorbild der Sepa-Überweisung folgend, unwiderruflich sind, muss die Sender-Bank die Erfüllung nach dem Sepa-Schema garantieren.
Ob Sie dabei als Unternehmen in B2B-Geschäften involviert sind, nur Ihre privaten Rechnungen zahlen, am Point of Sale(vor Ort) bezahlen wollen oder eine Überweisung an eine Person in Ihrem Umfeld(P2P – Person zu Person) tätigen, ist gleichgestellt; alles ist über den Instant Payment-Dienst möglich.

 

Freiheiten durch die Modernisierung der Zahlungswege

Das Instant-Payment ist eine Technologie, die jedem freistellt zu entscheiden, wann bezahlt wird. Die Verfügbarkeit dieser Zahlvariante liegt bei 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche.
Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Art zu Zahlen, abgekoppelt von Faktoren wie Ort und Zeit, das Potential hat, sich nicht nur in eine global akzeptierte, sondern auch in eine universelle und einheitliche Paymentmethode zu entwickeln.

Die EZB hat sich auch als Ziel gesetzt, Instant-Payment als eine einheitliche Zahlungslösung zu integrieren und somit parallel sicherzustellen, dass es nicht zur Anwendung unterschiedlicher Verfahren kommt.

Mobile Bezahlverfahren wie: Near-Field-Communication (NFC), Bluetooth-Low-Energy (BLE) sowie der darauf aufbauende iBeacon-Standard oder QR-Codes haben in den vergangenen Jahren Rückenwind erhalten und statuieren jetzt schon ein stabiles und sicheres Exempel für Technologien, die den mobilen Einkauf ermöglichen.

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