Wie funktioniert NFC-Zahlung?

Nachdem Aldi und Lidl den Start von Girocard kontaktlos für kontaktlose NFC-Zahlung verkündet haben, ging nun auch die REWE Group mit einer Pressemeldung an die Öffentlichkeit.

NFC-Zahlung

Das Bezahlen mit kontaktlosen Bezahlverfahren ist jetzt schon sehr beliebt und wird immer beliebter. Grundlage hierfür ist die NFC-Technik, die NFC-Zahlung sowohl von Karten als auch für Smartphones & sogar Tablets ermöglicht. In beiden Fällen wird das Smartphone/die Karte vor das EC-Terminal gehalten und bis zu einem freien Limit (ca. 25€) wird der Betrag vom Zahler, direkt und ohne PIN-Eingabe, abgebucht.

NFC – Was ist es und wie funktioniert es?

Die Nahfeldkommunikation (Near Field Communication – NFC) ist ein auf der RFID-Technik basierender internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten.

Bisher kommt dieses Verfahren vor allem im Bereich Micropayment – bargeldlose NFC-Zahlung kleiner Beträge – zum Einsatz. In Deutschland wird die Technik beispielsweise von den Sparkassen, unter dem Namen Girogo, zur Zahlung von Summen bis zu 20 Euro angeboten.

Voraussetzung für das kontaktlose Zahlen mit der Girokarte ist ein integrierter NFC-Chip. Viele Hochschulen nutzen diese Chips in Mensakarten zur Zahlung kleinerer Beträge. Einige Kreditkarten haben eine kontaktlose Bezahlfunktion, die bei Beträgen bis 25 € (in der Schweiz sogar bis 40 Franken) Zahlungen ohne Eingabe einer PIN ermöglicht.

Viele Terminals sind seit Frühjahr 2015 auch mit NFC-Lesegeräten ausgestattet und erlauben das NFC-Zahlung in Geschäften aller Art; von Tankstellen bis zum Discounter.

 

Bezahlen mit mobilen Geräten

NFC-TerminalsSchon seit ungefähr einem Jahrzehnt werden Smartphones angeboten, die über diese kontaktlos Technologie verfügen – mit denen am POS-Terminal gezahlt werden kann.

Fünf Jahre, seit dem Release des ersten NFC-fähigen Smartphones waren nun schon verstrichen und die Lage auf dem Markt veränderte sich drastisch – war es inzwischen schon die 100-fache Menge an NFC-fähigen Smartphone-Modellen. Darunter befinden sich diverse Hersteller, insbesondere von Android-Geräten.

Im September 2014 hat Apple das iPhone 6 und die Apple Watch vorgestellt, die mit einem NFC-Modul ausgestattet sind.

Allgemeiner Vorteil von NFC-Zahlung bei Mobilgeräten ist, dass damit auch bei ausgeschalteten Geräten, z.B. durch leeren Akku, eine Kommunikation via NFC möglich ist.

Kontaktlose NFC-Zahlung jetzt auch beim Discounter möglich

Inzwischen bietet Lidl seinen Kunden eine weitere schnelle und sichere Bezahlmöglichkeit. Mit dem kontaktlosen Bezahlen via Girocard führt der Lebensmitteleinzelhändler bundesweit die NFC-Payment-Option ein. Schon im Sommer 2015 ermöglicht das Unternehmen die Kreditkartenzahlung und im Februar 2016 das kontaktlose Bezahlen mit der Kreditkarte. Die logische Folge ist diese Serviceleistungen für die Kunden weiter auszubauen.

Marcel von Haber, Geschäftsleitung im Bereich Finanzen, teilt Ende Februar in einer Pressemitteilung mit: „Bei unserem Angebot an Zahlungsmöglichkeiten kann jeder die von ihm bevorzugte Methode wählen. Das kontaktlose Bezahlen mit der Girocard ermöglicht unseren Kunden eine schnelle und sichere Bezahlung. Das gehört für uns zu einem einfachen und bequemen Einkauf dazu.“

Beim kontaktlosen Bezahlen mit der Girocard halten die Kunden ihre Karte einfach an das Bezahlterminal an der Kasse. Bei Beträgen bis zu 25 Euro ist keine Eingabe einer PIN nötig, wodurch der Bezahlvorgang nur wenige Sekunden dauert. Die Datenübertragung erfolgt wie beim kontaktlosen Bezahlen mit der Kreditkarte, dem

NFC-Symbol

das NFC-Symbol

internationalen technischen Standard für Datenübertragung, per Funk. Voraussetzung ist eine NFC-fähige Girocard.

Die REWE Group bietet seit Montag(06.03.2017), den bislang etwa 14 Millionen Inhabern NFC-fähiger EC-Karten und Smartphones den Service an, berührungslos zu zahlen. Jetzt können Kunden auch Einkäufe von bis zu 25 Euro durch das bloße Vorhalten der Girocard bezahlen. Zahlungen mit NFC-fähigen Kreditkarten hat der Händler vorher auch schon angenommen.

Zu erkennen sind die Karten anhand eines Funkwellen-Symbols.

Bei geringeren Beträgen kann die PIN-Eingabe, je nach Kartenherausgeber, entfallen. Das kennen wir so bereits von Zahlungen mit kontaktlosen Kreditkarten.

Vorteile von NFC-Zahlung

NFC-Ingenico-TerminalDie Datenübertragung erfolgt (im Gegensatz zu Bluetooth oder WLAN) schneller, sodass der Verbindungsaufbau innerhalb von Zehntelsekunden hergestellt wird.

Während bei Bluetooth und WLAN die Verbindung manuell hergestellt werden muss, hat die Kontaktlostechnologie den Vorteil, dass alleine die physische Nähe zweier Gegenstellen zur Kommunikation genügt und keine manuelle Konfiguration im Voraus verlangt.

Ein weiterer Vorteil der NFC-Technik ist die hohe Sicherheit vor Missbrauch und Datenspionage. Der geringe Abstand zwischen Karte und EC-Terminal erschwert das Abfangen von Daten durch Dritte erheblich.

Die derzeit beliebteste Kreditkarte mit NFC-Funktion ist die Prepaid-Karte Girogo der Sparkassen. Wer auf das Herumtragen von Kleingeld verzichten möchte, kann nach Aufladen der Girogo-Karte geringe Beträge bis zu 20€ bequem und kontaktlos bezahlen.

Fünf simple Gründe für kontaktlose NFC-Zahlung

Zum Abschluss finden Sie nochmals grundlegende Vorzüge dieser innovativen und neuen Art zu bezahlen

  • echtzeitähnliches Buchen und Datenaustausch
  • physiche Nähe ausreichend für die Verbindung
  • erhöhte Sicherheit bei Datenübertragung
  • schnelles Bezahlen & schnelles Abkassieren
  • erhöhte Sicherheit durch geringere Bargeldbestände

 

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