Mobile-Payment: kontaktlos & zum Greifen nah

Letzte Woche haben wir die innovative NFC-Technologie vorgestellt; jetzt möchten wir noch genauer auf das Bezahlen mit mobilen Geräten, Mobile-Payment, wie Tablets oder Smartphones eingehen.

Smartphones und andere innovative Technologien sind, sofern von Mobile-Payment die Rede ist, gerade erst der Anfang. Der Trend spricht für tragbare & mobile Zahlungsträger, unter anderem auch Smartwatches, bis hin zu Implantaten. Der Sinn hinter dieser Entwicklung ist die Handhabung; Ziel ist das Bezahlen zu automatisieren und somit viel Zeit & Geld einzusparen, sowohl Unternehmer als auch Verbraucher.

Vor wenigen Tagen, am 15.03.2017, war Weltverbrauchertag mit dem generellen Fokus auf das Thema: Digitalisierung. Folglich lautet das Motto „Aufbau einer digitalen Welt, der Verbraucher trauen können“.

Interessant wäre es in diesem Kontext zu wissen, wie größere Payment-Unternehmen diesbezüglich denken und planen.

Unsere Kollegen von Onlinehändler-News haben genauer nachgeforscht und direkt bei leitenden Positionen verschiedener Payment-Unternehmen die richtigen Fragen gestellt.

Deshalb stellen wir Ihnen kurz und knapp die Visionen und Prognosen großer Payment-Dienstleister vor; unter Anderem PayPal, Mastercard, Klarna & Paydirekt.

PayPal – das sagt Dr. Frank Keller
Geschäftsführer eines der bekanntesten Mobile-Payment Provider
(Deutschland, Österreich & Schweiz):

„Auch wenn sich die Deutschen beim Thema Bezahlen bislang eher zögerlich auf neue Möglichkeiten einlassen:mobile-Payment Paypal Mobiles Bezahlen wird sich über kurz oder lang etablieren. Entscheidend für den Erfolg werden dabei Relevanz und Mehrwert sein. Denn nur, wenn mobiles Bezahlen mir als Verbraucher in meinem Alltag einen konkreten Mehrwert bietet, werde ich bereit sein, meine vorhandenen Gewohnheiten abzulegen. Ein Beispiel ist der mobile Fahrkartenkauf per App: Damit spare ich mir das Anstehen beim Busfahrer oder am Automaten. Gleichzeitig ist es ein Angebot aus dem Bereich alltäglicher Ausgaben, das heißt ein Angebot, welches ich so häufig nutze, dass ich aufgrund der mir entstehenden Vorteile bereit bin, meine Bezahlgewohnheiten zu ändern.“

Klarna – Jan Dallwig
Marketing Director DACH Klarna GmbH
äußert sich zu dem Mobile-Payment Trend wie folgt:

„Die Digitalisierung ist längst im Alltag angekommen. Die Zukunft lautet ganz klar ‚mobile first‘ – auch beim Einkaufen. Um dauerhaft am Markt bestehen zu können, sollten Online-Händler unbedingt auf Bezahllösungen setzen, die auch mobil optimiert sind. Dabei werden in Zukunft besonders die Punkte Bequemlichkeit und Schnelligkeit immer wichtiger: Der User möchte unkompliziert, schnell und sicher zahlen – und das ortsunabhängig. Mit Klarna können Verbraucher ein breitgefächertes Angebot an Zahlungslösungen, speziell auch auf mobilen Geräten, nutzen.“

Mastercard – Juliane Wolff
Head of Communications Mastercard
meint zum Mobile-Payment & zur Zukunft des digitalen Bezahlens:

„Die Lebenswelt der Menschen wandelt sich rasant. Bereits jetzt nutzen immer mehr Menschen das Smartphone in nahezu allen Lebensbereichen – auch zum Einkauf im Internet. Im Fokus der Nutzer und damit auch der deutschen Händler steht deshalb zunehmend, das Smartphone selbst auch für sicheres Bezahlen im stationären Handel einzusetzen.

Mastercard treibt diese Entwicklung entscheidend voran, denn ab 2018 muss an allen Mastercard-Akzeptanzstellen in Deutschland kontaktloses Bezahlen möglich sein. Das ist Grundvoraussetzung dafür, dass mit der sicheren sogenannten Near Field Communication (NFC)-Technologie Smartphone, das dann verschlüsselte, digitalisierte Kartendaten sendet, und Kassenterminal miteinander ‚sprechen‘ und die Zahlung abwickeln können.

Außerdem haben wir eine Reihe von innovativen Payment-Lösungen wie unser digitales Portemonnaie Masterpass entwickelt. Diese Walletlösung kann für Einkaufe im Browser am PC, in einer App und bald auch im stationären Handel am PoS genutzt werden – und das weltweit bei Hunderttausenden Händlern mit bequemer einmaliger Registrierung und Hinterlegung der Bezahl- und Lieferdaten. Unser Ziel ist es, dass Bezahlvorgänge über alle Kanäle schnell, einfach und sicher sind.“

Paydirekt – Dr. Niklas Bartelt
Geschäftsführer Paydirekt GmbH verrät:

Er sieht die Zukunft des digitalen Bezahlens vor allem darin, Vertrauen beim Kunden aufzubauen und diese von der Sicherheit zu überzeugen:mobile-payment-Mastercard

„Digitales Bezahlen muss einfach und verständlich sein. Vor allen Dingen muss digitales Bezahlen aber eins sein: sicher. Ein Anspruch, den unsere Kunden – Käufer wie Händler – vollkommen zu Recht an uns als Payment-Anbieter adressieren. Und ein Bedürfnis, dem wir mit Paydirekt als Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen auch in besonderem Maß gerecht werden. Denn mit Paydirekt haben wir ein Bezahlverfahren geschaffen, das als Zusatzfunktion des Girokontos nicht nur in puncto Sicherheit, sondern auch beim Datenschutz höchsten Anforderungen entspricht. Sensible Daten müssen da bleiben, wo sie hingehören. Egal, ob es Konto- oder Warenkorbdaten sind. Deswegen begrüßen wir den diesjährigen Weltverbrauchertag sehr und können die Verbraucherzentralen in ihrer Forderung nach mehr Datenschutz und Sicherheit beim digitalen Bezahlen nur bestärken.“

 

Im nächsten Artikel befassen wir uns noch genauer – noch detaillierter mit Mobile-Payment. Diesmal wollen wir unseren Fokus auf die Vorzüge, daraus resultierende, mögliche und vor allem logische Konsequenzen & Veränderungen unseres alltäglichen Lebens richten.

 

Bleiben Sie also gespannt, denn es bleibt interessant. Wir von Simplepay informieren Sie gerne über die neuesten Entwicklungen in unserem Blog!

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