Wachstum der Kartenzahlungen

Nach der vom Bundeskartellamt 2014 verordneten Aufhebung fester Gebührenentgelte für das girocard-System und der seit Dezember 2015 in der EU geltenden Begrenzung der Interchange-Gebühren auf 0,3 Prozent für Kredit – und 0,2 Prozent für Debitkarten beginnt sich der Zahlungsverkehr an den Kassen des Einzelhandels langsam zu verändern.

Dazu hat das EHI (Eurohandelsinstitut) die Studie “Kartengestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2017“ veröffentlicht. Die Ergebnisse basieren auf Zahlen von 2016 und haben den folgenden Trend in Deutschland bestätigt: es gibt ein deutliches Wachstum der Kartenzahlungen als Zahlungsmethode im Geschäft. Dagegen ist Bargeld im Handel weiter auf dem Rückzug. Insbesondere die girocard verzeichnet einen Zuwachs. Begünstigt wird die positive Entwicklung des bargeldlosen Bezahlens auch durch die Gebührenliberalisierung, die besonders für eine gesteigerte Kreditkartenakzeptanz bei den Händlern gesorgt hat.

Kartenzahlungen im deutschen Handel

Umsatzanteile der Zahlungsarten

Bargeldnutzung immer weniger beliebt

Der Unterschied in den Anteilen am Umsatz zwischen Barzahlungen und Kartenzahlungen wird immer kleiner. Der Umsatzanteil von Bargeld liegt bei nur noch etwas mehr als der Hälfte (51,3 Prozent) des gesamten Einzelhandelsumsatzes. Das entspricht einer Abnahme von 1,1 Prozentpunkten gegenüber dem Erhebungszeitraum 2015. 45,6 Prozent der Einkäufe wurden von Kunden mit den gängisten kartenbasierten Methoden bezahlt und die restlichen 3,1 Prozent sind Zahlungen per Rechnung, mit Handelskarten oder sonstige Zahlungen.

Girocard ist stärkster Treiber der Kartenzahlungen

Zu den beiden erfolgreichsten Zahlungsmethoden zählt weiterhin das mit der girocard / EC-Karte etablierte EC-Cash-Verfahren sowie das elektronische SEPA-Lastschriftverfahren (ELV). Durch ein Plus von 9,4 Mrd. Euro auf insgesamt 101 Mrd. Euro liegt der Umsatzanteil der girocard bei knapp einem Viertel (24,6 Prozent). Jeder vierte Euro im Einzelhandel wird somit aktuell mit Debitkarte plus PIN umgesetzt. Mit 13,4 Prozent folgt das unterschriftsbasierte SEPA-Lastschriftverfahren und danach – die Kartenzahlungen mit Kreditkarte mit nun schon 6,1 Prozent. Damit hat sich das girocard-Verfahren 2016 als stärkster Treiber des bargeldlosen Zahlungsverkehr etabliert.

Warten auf Mobile Payment

Der Handel wartet immer noch, dass der deutsche Markt reif genug für die mobilen Bezahllösungen wird. Das führende Kartensystem für kontaktloses Bezahlen, girocard, versucht mit girocard kontaktlos (bis zu Beträgen von 25 Euro) das Mobile Payment in Deutschland zu verbreiten. Laut Studien (2016) haben Verkäufer die Voraussetzungen dafür allerdings weitgehend geschaffen. Bereits in der Hälfte der deutschen Unternehmen ist kontaktloses Bezahlen (auf Basis der NFC-Technologie via Pay Pass, Pay Wave und girogo) am PoS möglich.

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