Sie haben Fragen zum Thema bargeldloses Bezahlen? Dann sind sie auf dem Simplepay Blog genau richtig! Wir streben an, Sie mit unseren wöchentlichen Beiträgen über interessante Neuigkeiten zu informieren, wichtige Begriffe aus der Welt des bargeldlosen Zahlungverkehrs zu erklären, sowie Ihnen nützliche Tipps zur Optimierung der Geschäftsprozesse zu geben. Für jeden Händler, der an seinem PoS bargeldlose Zahlungen akzeptiert, ist es von großer Bedeutung zwischen den unterschiedlichen Zahlungsverfahren unterscheiden zu können. Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass Sie über die Einflüsse jeder einzelnen Zahlungsmethode auf Ihren Geschäftserfolg informiert sind. In unserem vorherigen Blogartikel haben wir Ihnen den Sicherheitsstandard für Kartenzahlung EMV präsentiert. Im Folgenden setzen wir uns mit einem anderen Zahlungsverfahren – dem elektronischen Lastschriftverfahren ELV – auseinander. Wir erklären die Prinzipien dieser Zahlungsmethode, die Unterschiede zu den anderen Zahlungsmethoden, sowie Ihre Vor- und Nachteile bei der Nutzung von ELV.

Wofür steht ELV?

ELV steht für Elektronisches Lastschriftverfahren im bargeldlosen Zahlungsverkehr. Bei diesem Verfahren wird aus den Bankdaten des Magnetstreifens die Bankleitzahl und die Kontonummer ausgelesen und eine ganz normale Lastschrift mit Einzugsermächtigung (die der Kunde mit seiner Unterschrift erteilt) erzeugt.

ELV-Logo vom HDE

Das neue ELV-Logo

Wie funktioniert eine ELV Zahlung?

Das Elektronische Lastschriftverfahren wird offline mit Hilfe einer EC-Karte und Unterschrift abgewickelt. Bei diesem bargeldlosen Bezahlverfahren werden die Kontonummer und Bankleitzahl der EC- oder anderer Debitkarten aus dem Magnetstreifen über ein EC-Terminal oder ein EC-Kartenlesegerät für Smartphones und Tablets ausgelesen. Danach wird aus den ausgelesenen Bankdaten Ihres Kunden und dem zu zahlenden Betrag eine elektronische Lastschrift erstellt. Seit dem 1. Februar 2016 wird eine Lastschrift nach den Standards des SEPA-Lastschriftverfahrens generiert. Diese Lastschrift bestätigt Ihr Kunde, der Karteninhaber, mit seiner Unterschrift. Bei klassischen EC-Terminals unterschreibt der Kunde direkt auf einem ausgedruckten Beleg, bei modernen mobilen Terminallösungen wird die Bestätigung mit einer digitalen Unterschrift direkt auf dem Display eines Smartphones oder Tablets gemacht. Dabei benötigt man keine PIN wie bei der EC-Zahlung, sondern lediglich die Unterschrift.

Was sind Ihre Vor- und Nachteile mit der Akzeptanz vom ELV?

Das ELV ist durch die Offline-Abwicklung ein sehr preisgünstiges und einfaches Bezahlverfahren. Dabei sparen sich die Händler die Prüfungskosten, lange Wartezeiten bei schlechten Internetverbindungen entfallen ebenfalls. Allerdings ist zu beachten, dass bei dieser Zahlungsmethode keine Abfrage erfolgt, ob das Konto entsprechend gedeckt ist oder die Karte gesperrt wurde. Außerdem darf Ihr Kunde, der Karteninhaber, innerhalb von 6 Wochen nach Rechnungsabschluss die ELV Zahlung widerrufen.  In diesem Fall kann es passieren, dass Buchungen später storniert werden und der Händler daraufhin mühsame Zahlungsaufforderungen an den Kunden senden muss. Somit übernehmen Sie als Zahlungsempfänger das volle Risiko bei der Geldtransaktion.

Im Gegensatz dazu empfehlen wir das EC-Cash Verfahren als eine sicherere Zahlungsmethode, weil dabei die Karte Ihrer Kunde von uns auf Deckung geprüft wird. Trotzdem sind beide Zahlungsverfahren Teil des Angebotes von Simplepay, falls Sie sich die Prüfungskosten lieber sparen.

Bei weiteren Fragen zu diesem oder anderen Themen können Sie uns einfach kontaktieren. Auf unserer Webseite finden Sie zusätzlich noch Informationen zu unseren aktuellen Angeboten und zu unserem Service. Bleiben Sie auch auf weitere Blogartikel gespannt! Wir freuen uns auf Sie!


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