Mit Simplepay Blog sind Sie immer top informiert und up-to-date. Bereits in den letzten Artikeln des Simplepay Blogs haben wir Sie informiert, wie Sie die Sicherheit in Ihrem elektronischen Zahlungsverkehr erhöhen. Gerade für Unternehmen, die am Point of Sale (POSKartenzahlungen akzeptieren, ist die Auseinandersetzung mit sicherheitsrelevanten Themen wichtig. Sie können Ihr Unternehmen nur dann schützen, wenn Sie wissen auf welche Faktoren Sie achten müssen. Skimming ist eine potenzielle Gefährdung Ihrer Kunden, die mit Karte zahlen. Kartenzahlungen gelten als sichere Alternative gegenüber Bargeld. Dennoch versuchen Kriminelle an die Kontodaten Ihrer Kunden zu gelangen. Was steckt dahinter und was können Sie tun? Lesen Sie hier Informationen zum Skimming und sensibilisieren Ihr Unternehmen und Ihre Kunden.

Was ist Skimming?

Skimming kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „abschöpfen“ oder „absahnen“. Kriminelle versuchen elektronische Informationen von EC-Karten und Kreditkarten auszuspähen und zu missbrauchen.

Allgemein ist diese Masche bei Geldautomaten bekannt. Dabei ist das Automat mit Aufsätzen versehen, die über die Kartenlesegeräte und Tastaturfeld gestülpt sind. Bei dem Einführen der Karte und der Eingabe der PIN werden so die Daten eingelesen und auf Chips gespeichert. Die Geldausgabe erfolgt dennoch erfolgreich. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Manipulationen entfernt und die Daten auf Kartenrohlinge überspielt. Diese Karte ist dann die exakte Kopie der Originalkarte. Der Betrug ist erst erkannt, wenn Dritte Geld vom Konto der Kunden abheben. Da das Skimming an Geldautomaten schon lange bekannt ist, sind die Sicherheitsvorkehrungen an den Geräten erhöht. Das ist der Grund, weshalb beim Skimming auf lokale Geschäfte und Fahrkartenautomaten gesetzt wird.

Unternehmen mit EC-Terminals am PoS stehen deshalb im Fokus von Skimming. Besonders die EC-Terminals, die für Kunden jederzeit erreichbar sind, ziehe die Aufmerksamkeit von Kriminellen auf sich. Unternehmen in der Gastronomie mit Terminals auf der Ladentheke (stationäre Kartenzahlungsgeräte), sind gute Beispiele für potenziell Gefährdete. Lesen Sie hier weiter, wie Sie Ihre elektronischen Zahlungsdienste vor Anfälle beschützen.

Wie funktioniert Skimming an EC-Terminals?

Wenn Ihr Unternehmen EC-Terminals für Kartenzahlungen nutzt, müssen Sie sich immer informieren, welche neue Maschen Kriminelle nutzen. Damit schützen Sie sich und Ihre Kunden. In einem unbeobachteten Moment verschaffen sich Kriminelle Zugang zum EC-Gerät. Hier helfen wir mit einer Auflistung von den gängigen Möglichkeiten der Manipulation:

1. Aufsätze

Hierbei setzen Kriminelle einen Aufsatz auf das EC-Terminal. Die Aufsätze befinden sich dann auf dem Tastaturfeld und dem Kartenzahlungsgerät. Ihr Kunde bezahlt mit Karte und das EC-Gerät wickelt die Zahlung ab. Der Aufsatz enthält jedoch einen Chip, der die Eingabe der PIN und die Daten der Kundenkarte erfasst und speichert.

Sind Teile des EC-Terminals locker? Unechte Aufsätze wackeln häufig. Verhakt sich die Karte bei Einführen in das EC-Terminal? Die Aufsätze ragen leicht heraus und passen sich nicht genau an das EC-Terminal an. Erkennen Sie Spuren von Kleber? Entdecken Sie eine kleine Folie über dem Tastaturfeld? Dabei kann es sich um eine Schicht handeln, die die Eingabe der PIN abfangen.

Wir empfehlen: Erhärtet sich Ihr Zweifel, dann brechen Sie den Zahlungsvorgang des Kunden ab und entfernen Sie das EC-Gerät aus Ihrem Netzwerk. Noch besser: Schalten Sie es komplett aus! Vergessen Sie danach auch nicht, die Manipulation bei der Polizei zu melden.

2. Austausch

Beim Skimming tauschen Kriminelle das komplette Gerät durch eine Kopie aus. Hierbei handelt sich häufig um gestohlene Zahlungsgeräte. Dieser Vorgang benötigt eine längere Zeit, sodass das Personal häufig durch einen Trick länger abgelenkt wird. Auch lassen sich die Personen nachts im Geschäft einschließen. Der zusätzliche Chip speichert alle Daten, die durch das EC-Terminal verarbeitet wird. Das manipulierte EC-Gerät wählt sich automatisch in das Netzwerk. Durch die kurze Unterbrechung des Systems ist jedoch keine Sicherheitsmeldung aktiviert. Folglich wird zu einem späteren Zeitpunkt, das baugleiche Zahlungsterminal wieder ausgetauscht.

Unser Tipp: Schauen Sie sich Ihr EC-Terminal regelmäßig an. Sind Spuren des Gebrauches plötzlich verschwunden oder vermehrt? Auch können Sie kleine Erkennungsmerkmale hinzufügen. Ein kleiner Sticker auf der Unterseite, kann Ihnen helfen einen Austausch zu bemerken. An Tankstellen sind viele EC-Terminals inzwischen mit zwei Kabelbindern befestigt. Ein Austausch ist damit erschwert.

Die Betrugsfälle durch Skimming sind rückläufig und die Sicherheitsmaßnahmen bei der Kartenzahlung sind erhöht. So zum Beispiel werden Technologien, wie der EMV Chip bei Kreditkarten, in Zukunft Skimming in Ihrem Unternehmen einen Riegel vorschieben. Dennoch sollten Sie als vertraulicher Händler Ihren Kunden ein sicheres Umfeld für Ihre Kartenzahlungen anbieten. Weitere Sicherheitshinweise, rund um Kartenzahlungen, finden Sie auf unserem Simplepay Blog. Bleiben Sie auch gespannt auf weitere interessante Beiträge und wichtige Tipps!

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