Unsere Leser bekommen auf unserem Simplepay Blog immer alle relevanten Informationen rund um das bargeldlose Zahlen. Beim Kartenzahlungsverkehr sind wir Ihr Partner. So auch in diesem Eintrag, indem sich alles um Händleraufschläge auf Kartenzahlungen dreht. Lesen Sie hier, was sich bei dem bezahlen fürs Bezahlen geändert hat.

Die EU macht Aufschläge auf bargeldloses Bezahlen nichtig

Seit Januar 2018 wurde die EU-Richtlinie in das nationale Recht umgesetzt. Alle Aufschläge in Deutschland auf Kartenzahlungen, Überweisungen und Lastschriften sind passé. Händler im deutschen Raum dürfen keine Gebühr mehr von Ihren Kunden verlangen für deren Zahlung mit Karte. Inbegriffen sind Debitkarten (Girokarten, Maestro und V Pay) sowie Kreditkarten (Mastercard und Visa), ausgenommen sind die Karten von American Express und Diners Club. Dies bezieht sich nicht nur auf den Handel am Point-of-Sale(PoS), sondern auch auf den Onlinebereich.  Alle Shops im Internet, die auf „.de“ enden, richten sich nach deutschen Kunden und fallen so unter das Verbot von Aufschlägen. Im Onlinehandel werden diese Extra-Aufschläge auch „Surcharges“ genannt. PayPal unterliegt diesen Unterlassungen nicht, jedoch haben Sie trotzdem in Ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Aufschläge von Händlern untersagt. Kommt es zum Verstoß, behält sich PayPal vor, Konten zu sperren.

Was bedeutet das für das Bezahlen in der Praxis?

Während der Einzelhandel sowie die Gastronomie bereits in der Mehrheit auf Aufschläge verzichtet, kann der Käufer in anderen Bereichen nun sparen. So erhob die Deutsche Bahn (DB) für bargeldloses Bezahlen bis zu drei Euro pro Ticket. Bei der Lufthansa können Sie pro Ticket schon mal bis zu 25 Euro sparen. Doch ein paar Wirtschaftsbereiche sträuben sich. So erheben vereinzelte Reiseportale seit Januar plötzlich bei Kartenzahlungen, Lastschrift oder Überweisung eine Servicepauschale. Auch windet sich die Taxiindustrie, denn bisher erheben Taxifahrer für Kartenzahlungen einen Aufschlag von 1,50 Euro. Begründet wird dies durch die Tarifordnung, die einen Aufschlag in dieser Höhe zulässt. Bereits der Berliner Senat hat sich zustimmend zu dieser Auslegung ausgesprochen. Jedoch steht das Gesetz über Verordnung, laut Gerichten und des Justizministeriums. Dahingehend besteht weiterhin Klärungsbedarf.

Für alle weiteren Fragen sind wir immer für Sie da. Simplepay informiert Sie weiterhin über alles, was den bargeldlosen Zahlungsverkehr betrifft. Wir beraten Sie, wenn Ihr Unternehmen ein Kartenzahlungsgerät benötigt. Für Sie haben wir auch exklusive Einsteigerangebote. Falls Sie in unserer unverbindlichen Kundenberatung von unseren Preisen überzeugt sind, bieten wir auch Wechselangebote an, falls Sie unglücklich mit Ihrem bisherigen EC-Terminal-Vertrag sind. Nehmen Sie einfach Kontakt auf und lassen Sie sich überzeugen.