Wenn Sie Interesse an News rund um den bargeldlosen Zahlungsverkehr haben, sind Sie bei uns genau richtig. Wir informieren Sie regelmäßig über aktuelle Trends und News rund um den Globus. Deshalb blicken wir regelmäßig in die Zukunft des bargeldloses Zahlungsverkehr und in andere Länder. Vor einigen Monaten haben wir Sie bereits über den AmazonGo Laden in Seattle informiert. Dort zahlt der Kunde nicht an einer Kasse, sondern digital mit dem Smartphone. Diese Zahlungsmethoden, die online abgeschlossen werden, werden als E-Payment bezeichnet. Nun hat es AmazonGo bisher nicht auf dem europäischen Markt geschafft und doch gibt es bereits ehrgeizige Konkurrenz. Lesen Sie hier, um wen es sich handelt und wie das Konzept funktioniert.

Wie E-Payment und stationärer Handel zusammenpassen

Der „erste kassenlose Consumer Electronics-Store Europas“ stand dieses Jahr von März bis Mai in Innsbruck, Österreich für alle Kunden offen und wurde von der MediaMarktSaturn Retail Group entwickelt. Dafür nahmen Sie Unternehmen in ein Start-up-Programm auf um neue Innovationen für sich zu gewinnen, so auch das Unternehmen Mishipay. Zusammen entwickelten Sie ein Konzept für einen Saturn-Laden ohne Kassen. Ergebnis dessen ist „Saturn Express“ in einer dreimonatigen Testphase, die den Kunden ein neues Einkaufserlebnis näher bringen soll. Die Geschäftsführer von MediaMarkt möchten damit folgende Fragen beantworten: Wie gut funktioniert die Technik und wie reagieren die Kunden auf dieses Konzept?

Der Pop-Up Store funktioniert wie folgt:

  1. Saturn Express App kostenlos auf das Smartphone herunterladen
  2. Registrieren
  3. Einloggen
  4. Barcode des gewünschten Artikels scannen
  5. E-Payment wählen
  6. Bezahlen

Als Kunde besteht die Auszahl der Zahlungsart zwischen PayPal, Kreditkarte oder Bankeinzug. Das heißt, die Zahlung wird direkt am Regal überwiesen. Der kleine RFID-Chip, der an jedem Produkt anheftet, wird nach dem Kauf in Echtzeit deaktiviert. Daraufhin kann die Ware ohne Alarmsignal das Geschäft verlassen. Darin besteht auch der große Unterschied zum AmazonGo in Seattle. Dort wird über die Videoüberwachung die Kundenbewegung erkannt und registriert. Bei dem Saturn Express wird die Videoüberwachung nur zur generellen Missbrauchprävention genutzt. Folglich sind die integrierten Chips der Schutz vor Betrug, die auch mit der Regelung für die Datenschutzverordnungen Europas konform ist.

Im Saturn Express gibt viel Personal, nur keins für die Kasse. Dafür setzt das Unternehmen Wert auf die Kundenbetreuung. Dabei handelt es sich immer um die Beratung von Waren des alltäglichen Gebrauchs, weil Kopfhörer, Batterien, Ladekabel oder auch Kaffeemaschinen im Geschäft angeboten werden. Denn Saturn setzt auf die Kundengruppe, die bereits weiß was Sie benötigen. Gerade diese Personen möchten schnell und zielgerichtet einkaufen und nicht an Kassenschlangen anstehen.

Bilanz: E-Payment bringt die digitale Welt zum PoS

Bereits nach der Testphase kann Saturn eine äußerst bemerkenswertes Fazit ziehen. 30.000 Besucher sind innerhalb der drei Monate als Kunden verzeichnet worden. Neun von zehn Kunden würden Saturn Express Ihren Bekannten empfehlen. 500 leidenschaftliche Saturn-Fans besuchten sogar täglich das Geschäft. Dabei wurde jedes Dritte eingescannte Produkt wirklich gekauft. Besonders beliebt waren Lautsprecherboxen, Kopfhörer und Smartphone-Zubehör. Durchschnittlich lag der Einkaufswert bei Saturn Express bei 50 Euro. Bei dem Kundenfeedback konnte das System mit folgenden Vorteilen punkten:

  • Zeitersparnis: Die Kunden müssen sich nicht an Kassen anstellen. Personen können so Ihren Einkauf bei Saturn Express beschleunigen.
  • innovatives Kauferlebnis: Technik-affine Kunden probieren selbst vor Ort die neusten Innovationen aus. Saturn schafft hiermit eine Erlebnisform im stationären Handel und nutzt innovative Online-Zahlungen.
  • freundliche Fachberatung: Das Extra-plus an Service steht im Mittelpunkt. So fühlt sich der Kunde nicht alleine gelassen und kann immer wieder auf eine Beratung zurückgreifen.

Wir können Saturn in Europa als Pilotprojekt bezeichnen. Das heißt, es gibt Auskunft darüber, wie Kunden zurzeit auf den bargeldlosen Zahlungsverkehr reagieren. Die große Begeisterung veranlasst Media Markt diese Strategie in Europa weiterhin zu verfolgen.

Sichern Sie auch die Zukunft Ihres Unternehmens, indem Sie auf bargeldlose Zahlungen setzen. Der Zahlungsverkehr wird sich stätig auf den digitalen Bereich verlagern. Erreichen Sie neue Kunden an Ihrem Point-of-Sale (PoS) indem Sie Kartenzahlungen anbieten. Bei uns erhalten Sie EC-Terminals zu unschlagbar günstigen Konditionen. Erkundigen Sie sich gerne auf unserer Simplepay-Website oder rufen Sie uns direkt an. Falls Sie weitere Vorteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs erfahren möchten, finden Sie diese auf unserem Simplepay Blog. Freuen Sie sich auch wieder nächste Woche auf einen neuen informativen Artikel rundum den bargeldlosen Zahlungsverkehr.