Ob Smartwatch oder Fitnessarmband, der kleine Computer am Körper verhilft dem Nutzer schnell und einfach Daten zu erfassen. Das Wearable Banking erlaubt Ihnen auch kontaktlos in Geschäften zu bezahlen. Dank der NFC-Funktion können Besitzer von Wearables ebenfalls von bargeldlosen Zahlungen profiteren. Lesen Sie hier, um zu erfahren, wie das Wearable Banking funktioniert.

Wearable kommt in vielen Formen

Der englische Begriff „Wearable“ ist ein kleiner am Körper getragener Computer, der Daten erfasst und dem Nutzer bereitstellt. Das können die bekannten Smartwatches oder Fitnesstracker sein, aber auch in Armbändern oder Kleidungsstücken kann das Wearable integriert werden. Sie messen zum Beispiel den Puls oder Schritte des Besitzers. In Schweden implantieren sich einige Bürger sogar Chips in die Haut. Häufig sind Geräte mit einer App verbunden, die häufig iOS und Android Systeme unterstützt.

Wearable Banking sind Geräte, die befähigt sind auch Zahlungen zu erlauben. Für die Nutzer, die regelmäßig ein Wearable tragen, kann diese Funktion den Alltag erleichtern. Alle gängigen Modelle der Smartwatch besitzen einen NFC-Chip, der eine kontaktlose Zahlung ermöglicht. Doch wie funktioniert das Wearable Banking genau?

Wearable Banking läuft über das Smartphone

Da Smartwatch und Co. häufig über das Smartphone laufen, lassen sich Apps auch über das Wearable nutzen. In den meisten Fällen benötigen Sie Mobile Payment z.B.: Apple oder Google Pay. Wenn Sie die App eingerichtet haben, können Sie entweder auf dem Wearable die App ebenfalls installieren oder dem Gerät den Zuriff auf die App erlauben. Somit ist das Wearable Banking genauso an die internationalen Sicherheitsstandards (PSD2) gebunden, wie das Bezahlen mit dem Smartphone.

So funktioniert es:

  1. App auf dem Wearable öffnen
  2. Zahlungsart auswählen
  3. Gerät an das Kartenlesegerät halten
  4. mit einer PIN oder Touch-ID bestätigen

Zahlungen unter 25 Euro benötigen keine zusätzliche Verifizierung. Das Wearable Banking funktioniert jedoch nur, wenn sich das Gerät am Handgelenk befindet. Um zusätzliche Sicherheit zu gewährleisten, müssen zum Beispiel die Produkte von Garmin jeden Tag mit einem Code geöffnet werden. Dann sind 24 Stunden lang Zahlungen möglich jedoch nur solange das Wearable getragen wird.

Hinweise für Händler

Auch für Unternehmer ist die Annahme für Zahlungen mit Wearables einfach und bequem. Wenn Sie bereits Zahlungen mit Smartphones annehmen, können Sie auch Kunden mit Wearables zahlen lassen. Da die Zahlung über einen NFC-Chip funktioniert, benötigt Ihr Point-of-Sale (PoS) ein NFC-fähiges EC-Terminal. Bei Simplepay erhalten Sie zu maßgeschneiderten Konditionen NFC-fähige Kartenlesegeräte zur Miete. Somit ist es Ihnen auch möglich Kredit-, Debit- oder Prepaidkarten anzunehmen. Lassen Sie sich noch heute unverbindlich beraten und erhalten Sie das passende EC-Terminal für Ihren PoS.