Loading...

Glossar: E

Hier finden Sie nützliche Erläuterungen zu den wichtigsten Stichworten rund um das Thema elektronischer Zahlungsverkehr.

EAPS

Die Abkürzung EAPS steht für Euro Alliance of Payment Schemes und bezeichnet den europäischen Systemverbund, der 2007 gegründet wurde, um den einheitlichen Eurozahlungsverkehr (SEPA) zu realisieren. Die zahlreichen nationalen Debitkartensysteme wie bspw. das deutsche electronic cash werden auf europäischer Ebene in ein Netzwerk integriert, sodass die unterschiedlichen Debitkarten in den entsprechenden europäischen Verbundländern an Geldautomaten oder bei Kartenzahlungen im Geschäft problemlos genutzt werden können.

EC-Gebühren

Die Kosten einer EC-Zahlung richten sich nach der Höhe des zu zahlenden Betrags. Die EC-Cash Gebühr beträgt 0,2% (MwSt.-frei) des Umsatzes + 0,009 € zzgl. MwSt. Serviceentgelt pro Transaktion, die vom jeweiligen Netzbetreiber erhoben werden. Die Gebühren tragen grundsätzlich die Händler, jedoch legen diese zum Teil einen Mindestkaufwert von bspw. 5 Euro fest, unter dem keine EC-Zahlung möglich ist. Dies steht im Widerspruch zu den Händlerbedingungen, nach denen von Händlerseite die Karten "zu Barzahlungspreisen und -bedingungen zu akzeptieren" sind.

EC-Gerät

siehe EC-Gerät

EC-Kartenlesegerät

siehe EC-Kartenlesegerät

EC-Kartenzahlung

siehe Kartenzahlung

EC-Terminal

Ein Karten-Terminal (auch: Händlerterminal oder EFT-POS-Terminal) setzt sich aus Hardware- und Software-Komponenten zusammen. Die Hauptkomponenten im Bereich der Hardware sind das Sicherheitsmodul, das PIN Pad, der Drucker, das Display, der Magnetkartenleser, der Chipkartenleser sowie das Kommunikationsmodul und die Energieversorgung. Die Software setzt sich hauptsächlich aus dem Betriebssystem, der Kommunikationssoftware, der Software des Sicherheitsmoduls sowie diverser Softwaremodule für OPT, EMV sowie Zusatzapplikationen (Prepaid, Kundenbindungssysteme, Fernwartung) zusammen. Das wichtigste Element ist hierbei das so genannte Sicherheitsmodul. Ohne dieses ist das Terminal nur für den elektronischen Lastschriftverkehr (ELV) geeignet. Alle Karten-Terminals, die das Debitkartensystem electronic cash akzeptieren, müssen vom ZKA für die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr zertifiziert sein. Terminals, die ausschließlich das ELV unterstützen, benötigen keine Zertifizierung durch den ZKA. Der Betrieb eines Karten-Terminals setzt einen Providervertrag mit einem Netzbetreiber voraus. Der Provider (technischer Netzbetreiber) führt die weitere Verarbeitung der durch das Terminal gesammelten Daten durch. Durch einen Serviceprovider (kaufmännischer Netzbetreiber) wird der gewerbliche Nutzer (Geschäftsinhaber, Händler) während der Nutzungsdauer des Terminals betreut, kann eine Hotline nutzen, erhält technische Unterstützung und Gewährleistungsdienstleistungen durch Techniker vor Ort und hat einen Ansprechpartner bei Fragen zu Abrechnung, Transaktionscontrolling, Vertragsbetreuung, etc.

EC-Transaktion

Als Transaktion bezeichnet man in der Volkswirtschaftslehre eine gegenseitige Übertragung von Verfügungsrechten an Gütern (Waren oder Dienstleistungen). Hierbei fallen üblicherweise Transaktionskosten an. In der Ökonomie wird davon ausgegangen, dass eine Transaktion nur dann zustande kommt, wenn sich beide Transaktionspartner einen Vorteil von ihr versprechen.

EC-Chip

Datenspeicher. Seit 2000/2001 gibt es nicht mehr nur die Möglichkeit, mittels Magnetstreifen zu bezahlen, sondern auch über einen Chip, der sich in der EC-Karte befindet. Viele Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken und einige Privatbanken haben ihre EC-Karten mittlerweile mit einem Chip ausgestattet, sodass bereits 2005 über 85% der ausgegebenen EC-Karten über einen Chip verfügten. Bei der Nutzung der EC-Karte werden über die Online-Verbindung mit der Bank folgende Informationen an den Chip gesendet und gespeichert: „Zahlungen bis zur Gesamtsumme von 500 EUR bis Ende des Monats gestattet.“ Diese Information bezeichnet man als Zahlungsfreigabe (Autorisierung) der Bank. Alle EC-Terminals, die von Simlepay angeboten werden, verfügen über einen Chip-Leser.

Einzeltransaktion

Als Transaktion bezeichnet man in der Volkswirtschaftslehre eine gegenseitige Übertragung von Verfügungsrechten an Gütern (Waren oder Dienstleistungen). Hierbei fallen üblicherweise Transaktionskosten an. In der Ökonomie wird davon ausgegangen, dass eine Transaktion nur dann zustande kommt, wenn sich beide Transaktionspartner einen Vorteil von ihr versprechen.

Einzugsermächtigung

Das Einzugsermächtigungsverfahren ist, neben dem Abbuchungsauftrag, eines von zwei Lastschriftverfahren. Das Einzugsermächtigungsverfahren ist auch im elektronischen Handel bei den Verbrauchern sehr beliebt. Für den Händler besteht jedoch das Risiko, dass eine Lastschrift mangels Deckung nicht eingelöst oder ohne Angabe von Gründen zurückgegeben wird. Im Einzugsermächtigungsverfahren erteilt der Zahlungspflichtige dem Zahlungsempfänger die Ermächtigung, einen fälligen Forderungsbetrag einmalig oder mehrmals von seinem Konto einzuziehen (Einzugsermächtigung). Die Einzugsermächtigung muss im Regelfall schriftlich erteilt werden. Es handelt sich dabei um einen Vertrag zwischen dem Zahlungspflichtigen und dem Zahlungsempfänger, der weder der Ersten Inkassostelle noch der Zahlstelle vorliegt. Der Zahlungspflichtige kann der Belastung aus einer Lastschrift ohne Angabe von Gründen widersprechen. Erfolgt der Widerruf der Lastschrift unverzüglich nach Entdeckung der beanstandeten Buchung wird der Belastungsbetrag mit derselben Wertstellung seinem Konto wieder gutgeschrieben und dem Konto des Zahlungsempfängers wieder belastet. Der Kunde kann die Lastschrift auch später noch zurückgeben[1]. Die Bank kann dem Kunden in ihren AGB dazu, bei Einzugsermächtigungslastschriften, für die eine Einzugsermächtigung existierte, eine Frist bis 6 Wochen nach Zugang des Rechnungsabschlusses setzen. Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Klausel ist ein Hinweis im Rechnungsabschluss auf die Folge, dass bei ausbleibendem Widerspruch die Lastschrift als genehmigt gilt. Dieser Hinweis wird von deutschen Kreditinstituten in aller Regel erteilt, so dass in der Praxis eine Rückgabemöglichkeit bis sechs Wochen nach Zugang des Rechnungsabschlusses besteht. Bei den Privat- und Genossenschaftsbanken ist dies in AGB Ziffer 7.3, bei den Sparkassen in Ziffer 7.4 geregelt. Nach Ablauf der sechs Wochen nach Zugang des Rechnungsabschlusses kann der Kunde der Lastschrift nur noch widersprechen wenn der Begünstigte eine unberechtigt eingezogene Lastschrift veranlasst hat, für die ihm keine Einzugsermächtigung vorlag.

electronic cash

Als "Electronic Cash" oder "EC Cash" bezeichnet man das inzwischen von der girocard abgelöste Debitkarten-System des Zentralen Kreditausschusses (ZKA). Bei diesem Verfahren erfolgt das bargeldlose Bezahlen mittels einer Debitkarte über die Eingabe der PIN an einem EFT-POS-Terminal.

Die Bezeichnung "EC" geht zurück auf den Begriff Eurocheque, einem einheitlichen Scheckzahlungssystem in Europa. Seit 2007 sind das Bezahlen per Debitkarte und PIN und die Bargeldabhebung mittels Karte am Geldautomaten unter der Dachmarke "girocard" zusammengefasst.

Der Zahlungsablauf mittels EC Cash erfolgt in acht Schritten:

  1. Eingabe des Betrags im POS-Terminal
  2. Auslesen der Karte mit Hilfe des Kartenlesers (Chip oder Magnetstreifen)
  3. Aktivierung des Sicherheitsmoduls und PIN-Abfrage
  4. Verbindungsaufbau zum Provider und verschlüsselter Datenaustausch
  5. Überprüfung der Kontodeckung, der korrekten PIN-Eingabe und auf etwaige Eintragungen in der Sperrkartei
  6. Abmeldung des Kommunikationsmoduls beim Provider
  7. Erstellung eines Protokolls über Zahlung (Displayanzeige und Ausdruck)
  8. Abschluss durch den Hinweis "Zahlung erfolgt"

Elme

Terminalhersteller.
Gerne erhalten Sie von uns ein Angebot für ein EC-Terminal des Herstellers.

ELV

Die Lastschrift ist ein Instrument des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Bei der Ausführung einer Lastschrift erteilt der Zahlungsempfänger seiner Bank (erste Inkassostelle) den Auftrag, vom Konto des Zahlungspflichtigen bei dessen Bank (Zahlstelle) einen bestimmten Geldbetrag abzubuchen und seinem Konto gutzuschreiben. Im Gegensatz zur Überweisung wird der Zahlungsvorgang bei der Lastschrift nicht vom Zahlungspflichtigen, sondern vom Zahlungsempfänger ausgelöst. Neben dem Zahlungspflichtigen und dem Zahlungsempfänger sind die als Erste Inkassostelle bezeichnete Bank des Zahlungsempfängers und die als Zahlstelle oder Letzte Inkassostelle bezeichnete Bank des Zahlungspflichtigen beteiligt. Der Zahlungsempfänger erteilt der Ersten Inkassostelle den Auftrag zum Einzug der Lastschriften. Dies wird auch als Lastschrifteinreichung, der Zahlungsempfänger dementsprechend als Lastschrifteinreicher bezeichnet. Die Lastschrifteinreichung kann beleghaft auf dafür vorgesehenen Vordrucken, im Datenträgeraustauschverfahren oder online per Datenfernübertragung erfolgen. Die vertraglichen Grundlagen des Lastschriftverfahrens sind im „Abkommen über den Lastschriftverkehr“ geregelt. Diesem Abkommen sind alle Sparkassen, Volksbanken und Geschäftsbanken beigetreten.

EMV

Die Abkürzung EMV bezeichnet eine Spezifikation für Zahlungskarten, die mit einem Prozessorchip ausgestattet sind, und für die zugehörigen Chipkartengeräte (POS-Terminals und Geldautomaten). Die Buchstaben EMV stehen für die drei Gesellschaften, die den Standard entwickelten: Europay International (heute MasterCard Europe), MasterCard und VISA.

Ethernet

Ethernet ist eine kabelgebundene Datennetztechnik für lokale Datennetze (LANs). Sie ermöglicht den Datenaustausch in Form von Datenrahmen zwischen allen in einem lokalen Netz (LAN) angeschlossenen Geräten (Computer, Drucker und dergleichen). Fast Ethernet ist eine Weiterentwicklung von Ethernet, die bei 100 Mbit/s arbeitet. In seiner traditionellen Ausprägung erstreckt sich das LAN dabei nur über ein Gebäude, heutzutage verbindet Ethernet-Technik per Glasfaser oder Funk aber auch Geräte über weite Entfernungen.
Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot für ethernetfähiges Terminal. Rufen Sie uns einfach an.

EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB), Englisch: European Central Bank (ECB), Französisch: Banque centrale européenne (BCE), ist die gemeinsame Währungsbehörde der Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion und bildet mit den nationalen Zentralbanken (NZB) der EU-Staaten das Europäische System der Zentralbanken (ESZB). Sie ist im Rahmen der Europäischen Union ein Organ sui generis. Sie ist eine supranationale Institution mit Rechtspersönlichkeit, die 1998 im Rahmen der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion gegründet wurde und ihren Sitz im Eurotower in Frankfurt am Main hat.Die Arbeit und die Aufgaben der EZB werden im Jahre 1992 in Maastricht geschlossenen Vertrag über die Europäische Union sowie in verschiedenen Protokollen geregelt. Um sachgerecht und effizient arbeiten zu können, soll die EZB unabhängig von politischer Einflussnahme sein.

Rufen Sie uns an!
Willkommen bei Simplepay!X
Sie können uns zu folgenden Öffnungszeiten telefonisch erreichen.
Montag bis Freitag
09.00 bis 18.00 Uhr
030 78 71 790 240
Schreiben Sie uns!
Willkommen bei Simplepay! X
Egal ob Neukunde oder Bestandskunde. Hinterlassen Sie uns einfach ein Nachricht. Um Ihr Anliegen kümmert sich schnellstmöglich ein Mitarbeiter.
KONTAKT FÜR BESTANDSKUNDEN
KONTAKT FÜR NEUKUNDEN

Simplepay verwendet Cookies für die bedarfsgerechte Optimierung der Webseite. Durch die Nutzung der Webseite erklären Sie sich mit der Erfassung von Informationen durch Cookies einverstanden. Informationen zu Cookies finden Sie hier.